9. Entwicklungskonzept Das Entwicklungskonzept eine Leitidee wie Mängel beseitigt werden und die Potenziale ausgeschöpft werden könnten.
Erläuterungstext
Grobanalyse Baustetten für den Förderantrag beim ELR
Plan Nr. 8: Mängel und Potenziale
Aus den vorangegangenen Plänen ergeben sich vielerlei städtebauliche Konfliktsituationen aber auch Chancen. Diese werden als Mängel und Potenziale in diesem Plan zusammengefasst und dargestellt.
Mängel:
Im gesamten Gebiet ergibt sich ein großer Mangel welcher mit Nutzung aller Potenziale beseitigt werden soll: Das Untersuchungsgebiet weißt eine recht unregelmäßige Struktur. Dadurch fehlen oftmals Raumkanten, teilweise unerschlossene Grundstücke und es fällt vor allem schwer sich anhand der Struktur zu orientieren, zumal diese optimalerweise genau dazu beitragen sollte. Es fällt außerdem auf, dass die Leerstände recht dicht und zahlreich im Geltungsbereich vorhanden sind. Besonders fällt die Dichte dieser am Gasthof "Storchen", in Nähe des Rathauses und westlich der Hauptstraße auf mittiger Höhe auf. Grade beim "Storchen" und beim Rathaus kann dies besonders kritisch gesehen werden, da dieses zwei Orte wichtige Bezugspunkte darstellen. Auch die hohe Anzahl der besonders modernisierungsbedürftigen Gebäude (im Plan in Rottönen dargestellt) fällt sofort ins Auge. Diese sind über das gesamte Planungsgebiet verstreut. Viele dieser Gebäude dürfen sich bereits zu den Leerständen zählen.
Ebenfalls die ungestalteten Straßen- und Hofflächen tragen zu einem negativen Ortsbild bei. Hierbei sind oftmals der Belag, der Ausbau und fehlende Begrünung die Ursache. Spezielle Mängel hinsichtlich dieses Aspektes sind die "Dreicks-Kreuzungen" an den Ecken Neidhardtstraße/Gitzenhofen und Gitzenhofen/Gerberstraße/Hardter Weg. Öffentliche Parkmöglichkeiten fehlen gänzlich.
Besonders kritisch sind die Mängel die aufgrund von Nicht-Vorhanden-Sein entstehen. Hierzu zählen das Fehlen von öffentlichen Grünflächen, von ergänzenden Einzelhandelseinheiten und besonders das Fehlen eines Dorfplatzes.
Somit fehlen den Bewohnern jegliche Treffpunkte und Aufenthaltsort im Ort.
Auch der Gemüsebetrieb fällt durch seine Größe und zentrale Lage im Untersuchungsgebiet auf.
Potenziale:
Baustetten weist jedoch genauso auch Potenziale auf.
Besonders auffällig sind hier die zusammenhängenden Potenzialflächen, die ganze Potenzialareale bilden. Das bedeutet es befinden sich dort mehrere, direkt aneinander grenzende, ungenutzte bzw. unbebaute Grundstücke. Oftmals liegen
zusätzlich noch Grundstücke direkt daran, welche zwar bebaut sind, dessen Fläche jedoch nicht in vollem Maße ausgenutzt werden.
Ganz besonders kann die Potenzialfläche genannt werden welche sich vom Gasthof "Storchen" nahezu diagonal bis hin zur Kreuzung zieht.
Insgesamt haben wir Potenzialflächen mit einer Flächengröße von insgesamt ca. 2,7 ha. Dieser Wert entspricht 10 % des gesamten Geltungsbereiches.
Ein weiteres Potenzial ist die zentral gelegene Rottum. Sie ist weitestgehend naturbelassen und könne gut als positiver Imageträger für Baustetten geltend gemacht werden. Um dies dann auch optimal ausnutzen zu können sollte dieser zugänglich gemacht werden.