In Baustetten gibt es zahlreichen "Buden" in denen sich regelmäßig Jugendliche und Erwachsene auf ein gemütliches Beisammensein in gemütlicher Atmosphäre treffen.
Bude bezeichnet im übertragenen Sinn auch ein Phänomen der ländlichen Jugendkultur: Mangels entsprechender Freizeitangebote entstehen sogenannte "wilde Treffs" außerhalb der Dorfgemeinschaft, wo eine Hütte oder ein Bauwagen zum Cliquentreff ausgebaut werden. Sowohl diese Räumlichkeit als auch die Gruppe an sich wird "Bude" genannt. Die Gruppe muss jedoch nicht zwangsweise aus Jugendlichen bestehen, es existieren auch viele Buden, die von mittlerweile längst Erwachsenen weiterhin liebevoll gepflegt werden. Aufgrund von meistens unberechtigten Vorurteilen (viele Menschen, vor allem Angehörige der älteren Generation, sehen in einer Bude einen Ort, an welchem Jugendliche erhebliche Mengen Alkohol konsumieren um anschließend zu randalieren und Schlägereien anzufangen) stehen sie bei Bürgern und Kommunalverwaltungen häufig (und meistens unberechtigt) in der Kritik. Häufig ist "die Bude" einfach nur ein Ort der Entspannung, wo sich Menschen treffen, um friedlich miteinander die Freizeit zu verbringen.